Das Kompetenzfeststellungsverfahren von GSM
Checkpoint ist unser Konzept zur Feststellung von Qualifikationen, Kompetenzen und Vermittlungshemmnissen von erwerbsfähigen Hilfebedürftigen auf Grundlage des Kompetenzmessinstruments KODE®X.
Von September 2009 bis August 2010 haben 210 erwerbsfähige Hilfebedürftige an unserem dreiwöchigen Kompetenzfeststellungsverfahren durchlaufen. 55 % aller Teilnehmer/-innen konnten keinen Berufsabschluss nachweisen.
Umfassende Bestandsaufnahme von Qualifikationen, Fähigkeiten, Kompetenzen unter Berücksichtigung der persönlichen Situation
Da es mehrere und verschiedene Faktoren sein können, die die Rückkehr eines arbeitslosen Menschen in die Berufstätigkeit verhindern, erhebt unser Checkpoint eine umfassende Bestandsaufnahme von Qualifikationen, Fähigkeiten, Kompetenzen und persönlicher Situation. Diese dient einerseits den Fallmanagern der Optionskommune Oberhavel als Entscheidungsgrundlage für weitere Fördermaßnahmen, andererseits dem Teilnehmer zur Orientierung und Zielklärung. Hierfür haben wir Einzel- und Gruppenge¬spräche, gruppendynamische Übungen und Tests eingesetzt.
Bei fast allen Teilnehmern / Teilnehmerinnen ist es uns gelungen, konkrete Empfehlungen für die weitere Förderung und berufliche Entwicklung auszusprechen. Dabei stand für uns im Fokus, Arbeitsmarktinstrumente zielorientiert und passgenau zu kombinieren, um eine in sich schlüssige Integrationsplanung zu verfolgen. Unsere Empfehlungen reichten dabei von Alphabetisierungskursen über amtsärztliche Begutachtungen bis zu beruflichen Qualifizierungsmaßnahmen (Umschulung, Erstausbildung, FbW-Maßnahmen).
Dankbar für die greifbaren und übersichtlichen Erkenntnisse
Besonderen Anklang fanden bei den Teilnehmern / Teilnehmerinnen die intensiven Einzelgespräche und Coachings. Die Teilnehmer/-innen waren in der Regel überrascht, wie viel Zeit wir uns für jeden Einzelnen nahmen und nutzten die Gelegenheit nach einer relativ kurzen Zeit des Vertrauensaufbaus für offene und konstruktive Gesprächen. Während dieser Gespräche wurden die Ergebnisse der Testverfahren ausgewertet und die persönlichen Fähigkeiten, Fertigkeiten aber auch Neigungen genau analysiert. Hier war uns ein ehrliches Feedback wichtig, damit bei den Teilnehmern / Teilnehmerinnen keine Erwartungen geweckt werden, die sich gar nicht erfüllen lassen. So konnten wir für fast alle Teilnehmer/-innen konkrete Handlungsempfehlungen und optimal angepasste Förderpläne entwickeln.
Ihre Ansprechpartnerin: Kerstin Block (Kontakt aufnehmen)